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  • Scrum
  • Agile Softwareentwicklung und agiles Projektmanagement
  • Höhere Flexibilität und schnellere Reaktionszeiten auf Veränderungen
  • Verkürzte Entwicklungsphase und somit früher lauffähige Software
  • Gut geeignet für komplexe Projekte mit unklaren Anforderungen

Agile Softwareentwicklung mit Scrum

Scrum wird als agiles Projektmanagementverfahren definiert, welches hauptsächlich in Softwareentwicklungsprojekten eingesetzt wird. Hierbei wird viel Wert auf Wissensmanagement, also die Weiterbildung der Mitarbeiter, gelegt. Der eigentliche Prozess besteht aus mehreren, verschachtelten Schleifen, sogenannten Sprints, in denen Feedback an den Projektleiter (ScrumMaster) zu bisherigen Ergebnissen gegeben wird.

Aufgrund ihrer mangelnden Flexibilität sind die meisten Projektmanagement-Methoden für Softwareentwicklungs-Projekte nur beschränkt geeignet. Abhängigkeiten zwischen einzelnen Teams oder Akteuren legen einen starren Zeitplan vor und verhindern Parallelarbeiten. Scrum versucht diese Defizite mit möglichst flexiblen Strukturen und unabhängigen Arbeitsabläufen auszugleichen.

Rollen in Scrum Projekten

In einem Scrum-Projekt agieren viele Protagonisten miteinander, um den Projekterfolg zu garantieren. Um eine gewisse Struktur und Ordnung zu bewahren exisitert eine genaue Rollenaufteilung. Für Gewöhnlich werden nur die drei Rollen ScrumMaster, Team und Product Owner in Scrum-Projekten definiert. Boris Gloger erweitert dieses Schema jedoch um den Manager, Customer und End User. Mit diesem erweiterten Rollenmodell sind die Aufgaben der einzelnen Gruppen klar definiert und es bildet somit die Grundarchitektur für ein erfolgreiches Projekt.

Artefakte in Scrum Projekten

Um ein Scrum-Projekt erfolgreich abzuschließen, bedienen sich Scrum-Teams sogenannter Artefakte. Das sind Tools oder Ergebnisse von Aktivitäten welche im Projekt eine professionelle Arbeitsgestaltung ermöglichen. Die agile Softwareentwicklung beinhaltet ein Artefakt, auf das unter keinen Umständen verzichtet werden kann, nämlich auslieferbaren Code.

Das Tracking des Fortschritts in Scrum Projekten

Für das Tracking und die Visualisierung von Fortschritten in Scrum eignet sich einerseits das Burn Down Chart als bewährte Methode. Dies geschieht unüblicherweise durch das Team selbst. Jeweils ein Burn Down Chart wird für jeden Sprint hergenommen und täglich aktualisiert. Dabei repräsentiert die vertikale Achse die Anzahl der abzuarbeitenden Tasks und die horizontale Achse die Tage des aktuellen Sprints.

Auf der anderen Seite kann man ergänzend zum Burn Down Chart noch das Task Board verwenden, um den Status des aktuellen Sprints festzuhalten. Hier gilt die selbe Regel wie beim Burn Down Chart, nur dass das Scrum-Team das Task Board pflegt und benutzt. Dieses Task Board kann entweder ein Software-Tool sein oder ein Whiteboard an der Wand.

Meeting-Typen in Scrum Projekten

Wie in jedem gut organisierten Projekt ist ein guter Zeitplan das A und O und macht so einen Großteil des Erfolges aus. In Scrum wird das Projekt über den kompletten Zeitraum von einer Vielzahl unterschiedlicher Meetings begleitet, wobei das Daily Scrum wohl das wichtigste darstellt, da es die Basis täglichen Informationsaustauschs ist und als regelmäßiger Statusbericht unverzichtbar ist.

Mit Scrum wurde hier ein sehr guter Ansatz vorgestellt, aber nicht die Universallösung für Softwareentwicklungsprojekte. Es erfreut sich momentan größter Beliebtheit und hat sich schon des öfteren als eines der besten agilen Projektmanagement-Verfahren bewährt. Wenn man versucht einen Trend für die nächsten Jahre zu erkennen, so wird dieser ganz sicher in Richtung Agilität gehen.

Scrum Cycle Burn Down Chart Task Board
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